• Thomas Grohmann

Kraniche & Co im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft - Bildnachlese


Auf ihrem herbstlichen Weg von den Brutstätten im Norden Europas rasten die Kraniche (Grus grus) des westeuropäischen Zugwegs für etwa zwei Wochen zwischen dem Darß und der Odermündung, um dann nonstop in die Überwinterungsgebiete in Spanien (Extremadura, Andalusien) und Nordafrika weiter zu ziehen. Der Höhepunkt des jährlichen Kranichzugs ist auf dem Darß zwischen dem 5. und 15. Oktober zu beobachten.

Die aus dem Norden ankommenden Kraniche finden sich meist direkt auf den Schlafplätzen im seichten Wasser ein, um vor ihren Feinden sicher zu sein. Die bereits angekommenen Vögel kehren allabendlich in Scharen mit lautem Trompeten und Piepen der Jungvögel von ihren Futterplätzen zu den Rastplätzen zurück.

Tagsüber fressen sich die Tiere auf Wiesen und abgeernteten Feldern einen Vorrat für die Weiterreise an.

Etwa zeitgleich zum Kranichzug kann am frühen Morgen am Darßer Ort ein anderes herbstliches Naturschauspiel, die Rotwildbrunft, beobachtet werden, die vom lautstarken Röhren der Hirsche begleitet wird.

Ein Seeadler beobachtet von ungewohnter Warte aus aufmerksam das Geschehen:

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